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ALASKA & KANADA

Abgelegene Wildnis, deren Nähe zu Beringmeer und Arktischem Ozean heute noch Entdeckergefühle aufkommen lässt. Alaska repräsentiert einen Traum, der über Jahrhunderte die Fantasie und Hoffnungen so manch eines Abenteuerhungrigen bis hin zur Auswanderung bewegt hat. Sie tauchen ein in die stille Abgeschiedenheit einer dramatischen Natur – und erleben als Kontrast dazu die sympathischen Westküste-Metropolen Seattle und Vancouver.

Mit der legendären Alaska Railroad dringen Sie – bequem und mit grandiosem Blick aus dem Panorama-Wagen – ins unberührte Herz des Bundesstaates vor.
Das Kapitel nationaler Wichtigkeit Husky erfahren Sie aus einer unerwartet Schweizerischen Perspektive: Martin Buser, vierfacher Gewinner des härtesten Hundeschlittenrennens der Welt, erzählt Ihnen in seiner Wahlheimat Big Lake, wie er vor bald 40 Jahren das heimische Winterthur für die Weiten Alaskas verliess.
Immense Gletscher und Eisberge erwarten Sie auf Ihrer Schiffsreise mit Norwegian Cruise Line in Richtung Südosten mit dem Höhepunkt der legendären Inside Passage zwischen Port Hardy und Prince Rupert. In den Gewässern rund um den Icy Strait Point beobachten Sie Buckelwale, Schweinswale und Seelöwen.
Ihr Fachreferent und Meteorologe Felix Blumer erklärt Ihnen indes die klimatischen Eigenheiten der faszinierenden Bergwelt an der Küste zum pazifischen Golf von Alaska.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Vom Herzen Alaskas entlang der Küste

• Ein Reise-Unikat, speziell ausgearbeitet für die NZZ mit Naturhighlights und Begegnungen vor Ort
• Gletscher, Bären, maritimes Leben und stille Wildnis der Berge
• Anchorage, Seattle, Vancouver – einige der sympathischsten Städte Nordamerikas
• Verwurzelung und heutiges Leben der kanadischen First Nations

KUBA

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Seit Kurzem schwingt eine besondere Note mit. Der Hoffnung, der Öffnung – vielleicht auch der Unsicherheit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit dem NZZ am Sonntag-Auslandredakteur Matthias Knecht, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Matthias Knecht lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden Volk erleben.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Ein neuer Rhythmus auf Kuba

 

TRANSATLANTIK MIT DER QUEEN MARY 2

Zusammen mit dem federführenden Erschaffer der NZZ am Sonntag, dem langjährigen Chefredaktor Felix E. Müller, möchten wir Sie auf eine denkwürdige Reise schicken. Voller kultureller Höhepunkte, mit einem historisch weitgreifenden und berührenden Thema, das in die heutige Aktualität einer der grössten Nationen dieser Welt überleitet. Wir heissen Sie herzlich Willkommen auf der Reise mit der Königin der Meere, der eindrücklichen
Queen Mary 2! Und laden Sie dazu ein, von Hamburg mit seinem neuen Wahrzeichen – der jetzt schon legendären Elbphilharmonie – über Southampton und Winchester an der Südküste Englands über den Atlantik ins grosse New York zu fahren. Auf einer Reise, welche ganz Europa über Jahrhunderte sowie Tausende von Auswandererfamilien und deren Schicksale geprägt hat.

Wie kein anderes der heute geläufigen Transportmittel lässt Sie die überlebensgrosse Queen Mary 2, ihres Zeichens Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line, das Gefühl des Reisens, das Nachempfinden des Erreichens, des Ankommens in der Neuen Welt erleben. Absoluter Lebenstraum, Spurensuche in der Alten Welt, ein Stück europäischer Emigrationsgeschichte oder Entschleunigung – vielfältig sind die Beweggründe und Interessen, ein solch monumentales Reiseerlebnis anzugehen.
Zusätzlich zur Atlantik-Überfahrt – dank des Charakters Ihres Schiffes, dem feierlichen Auslaufen aus Hamburg und dem bedeutungsvollen Sichten der Ellis Island schon eigentliches Highlight der Reise – schmücken Ihr Programm an Land, in Europa sowie New York City, besondere und exklusiv ausgearbeitete kulturelle Erlebnisse.
Die Hansestadt Hamburg vereint Geschichte mit lebendigmoderner urbaner Entwicklung. Nebst dem neusten Architekturjuwel der Basler Herzog & de Meuron, der grossartigen Elbphilharmonie, spüren Sie die idyllische Backsteingotik der Speicherstadt. Im englischen Winchester nehmen Sie Abschied von der Alten Welt und ihrer Historik – während Sie im kosmopolitischen New York weltberühmte Kunstinstitutionen aufsuchen und zeitgenössische Stadtluft schnuppern.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Von der Alten in die Neue Welt

 

KUBA

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Seit Kurzem schwingt eine besondere Note mit. Der Hoffnung, der Öffnung – vielleicht auch der Unsicherheit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit dem NZZ am Sonntag-Auslandredakteur Matthias Knecht, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Matthias Knecht lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden
Volk erleben.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Ein neuer Rhythmus auf Kuba

 

BERICHT: Alaska 2017

DIE KÜHLE HEIMAT VON BÄREN, ELCHEN UND WÖLFEN

Wenn die Landung vor dem Start erfolgt – unsere Luzerner Zeitung- und Tagblatt-Reise führt mit Icelandair über Reykjavik nach Anchorage, der grössten Stadt im nördlichsten US-Bundesstaat Alaska. Speziell: Wir landen in Ortszeit in Anchorage 40 Minuten früher, als wir in Island gestartet sind. Nach der rund 12-stündigen Reise beziehen wir unser Hotel.

Am zweiten Tag teilt sich die Gruppe. Auf dem Programm stehen der fakultative Ausflug mit einem Wasserflugzeug zur Bärenbeobachtung in den Lake Clark Nationalpark oder eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Alaska Native Heritage Centers. Dort erfahren wir viel über das Leben der fünf kulturellen Untergruppen in Alaska. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung – und zur Bewältigung des Jetlags.

NATUR PUR AM PRINCE WILLIAM SOUND

Einer der Höhepunkte der Reise steht am dritten Tag auf dem Programm. Mit dem Car geht es von Anchorage nach Whittier. Speziell ist die Fahrt durch den während dem zweiten Weltkrieg erstellten Tunnel, der gleichzeitig Auto- und Eisenbahntunnel ist und jeweils nur in einer Richtung befahren werden kann.

In Whittier besteigen wir ein kleines Ausflugsschiff, das mit uns eine ganztägige Tour durch den Prince William Sound macht. Glücklicherweise hat Petrus Kenntnis von unserer Expedition, und so findet der Ausflug bei fast wolkenlosem Wetter statt. Entsprechend wirkt die Farbenpracht auch einmalig. Das Wasser und der Himmel sind tiefblau, die Wälder kräftig grün, und immer wieder tauchen weisse Gletscher auf.

Aufgrund der globalen Erwärmung reichen aber nur noch ganz wenige Gletscher bis ans Meer. Trotzdem sehen wir einen kleinen Eisabbruch ins Wasser. Auf der Rückfahrt machen wir Halt an einem Bach, in dem es nur so von Lachsen wimmelt. Jeder denkt dabei: Bär müsste man sein! Da schwimmt einem der Lachs direkt ins offene Maul.

AUF DEN HUND GEKOMMEN!

Tag 4 führt uns weg von Anchorage zur Hundefarm von Martin Buser. Martin Buser wuchs in Effretikon im Kanton Zürich auf. Schon in jungen Jahren zog es ihn nach Alaska, wo er Schlittenhunderennen bestritt. Seine vier Siege am Iditarod-Rennen, dem längsten und wichtigsten Hundeschlittenrennen der Welt, machten Martin in Alaska zur Legende.

Seit meinem letzten Besuch 2012 hat der seine Farm völlig umgebaut. Heute gibt es ein grosses Visitor Center, wo Videos vorgeführt werden. Martin lässt es sich aber nicht nehmen, uns eine persönliche Demonstration seiner Trainingsgefährten zu geben. Faszinierend ist für uns Laien, wie sich die Hunde vor Freude fast überschlagen, wenn sie vor den Schlitten gespannt werden. Das nennt sich Arbeitsmoral! Für den absoluten Jö-Faktor auf der Farm sorgen die zwölf Tage alten Welpen.

Nach dem Besuch auf der Hundefarm geht es nach dem Mittagessen noch auf eine Moschus-Ochsenfarm. Dort hält sich der Jö-Faktor eher in Grenzen, sind die Tiere doch schlicht zu kräftig und zu massig. Von den Herausforderungen der Landwirtschaft in Alaska sind wir aber nicht minder fasziniert.

EINE ZUGFAHRT DER EXTRAKLASSE

Am fünften Tag geht unsere Reise weiter Richtung Denali-Nationalpark. Dazu benutzen wir die Alaska-Eisenbahn. Im zweistöckigen Salonwagen lassen wir es uns so richtig gut gehen, und auch das Mittagessen vermag trotz Zugsbedingungen höheren Ansprüchen zu genügen.

Einzig die dicken Wolken sorgen auf der Fahrt durch die Farbenpracht des Indian Summers für einen unerwünschten grauen Schleier. Das Top-Ereignis haben wir aber auf der fünfminütigen Fahrt vom Bahnhof zum Hotel. Da steht doch am Strassenrand tatsächlich ein gelangweilter Elch.

ACHT BÄREN UND EIN GIGANTISCHER BERG

Der sechste Tag führt uns in den Denali-Nationalpark. Auf der langen Fahrt durch den Park sehen wir insgesamt acht Bären, sonst sind die Tiere an diesem Tag aber eher scheu. Dennoch wird es auf der Fahrt keine Sekunde langweilig. Die Geologie der Gegend und das Farbenspiel der Steine sind atemberaubend.

Über der ganzen Fahrt steht immer ein grosses Fragezeichen: Sehen wir ihn oder sehen wir ihn nicht? Wir haben Glück. Genau in dem Moment, wo wir den nächsten Punkt zum Denali-Bergriesen erreicht haben, lockern sich die Wolken auf und geben den Blick frei auf den 6‘190 Meter hohen Berg. Der Denali ist der höchste Berg auf dem nordamerikanischen Kontinent. Bis 2015 hiess er offiziell Mount McKinley.

ZIRKUMZENITALBOGEN UND ENONGEKÜHLTE PIPELINE

Mein letzter Tag in Alaska startet wissenschaftlich. Auf der morgendlichen Fahrt vom Denali-Nationalpark nach Fairbanks bietet uns der Himmel ein lichtoptisches Spektakel. Es sind Haloringe und Nebensonnen zu sehen, und auch die Regenbogenfarben eines Zirkumzenitalbogens sorgen für Begeisterung.

Um die Mittagszeit besuchen wir knapp ausserhalb von Fairbanks die Transalaska-Pipeline, die vom Norden des Bundesstaates zum südlich gelegenen Hafen Valdez führt. Diese Pipeline ist ein absolutes Hightech-Werk. Einerseits führt sie durch ein Erdbebengebiet und andererseits stehen ihre Pfeiler auf Permafrost. Diese Pfeiler müssen mit Neon gekühlt werden, damit der Boden nicht aufschmilzt. Andernfalls könnte die Stabilität der Träger nicht garantiert werden.

Am Abend heisst es für meinen erwachsenen Sohn und mich: Abschied nehmen von der Gruppe. Für die Gäste geht es mit Werner Eggimann weiter ins Yukon-Valley, für uns über Seattle und einen dreitägigen privaten Urlaub in Island zurück in die Schweiz. Es bleibt die Erinnerung an eine wilde, oft unerforschte Natur und eine artenreiche, weitgehend ungestörte Tierwelt.

 

MEHR SEHEN, ANDERS ERLEBEN – NORDAMERIKA

Weitere Reisen nach Nordamerika.
Kommende Reisen mit Felix Blumer.
Ältere Blog-Berichte des Fachreferenten.

 

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